Der Kindergarten in der Schweiz

Der Kindergarten in der Schweiz

Die Dauer der Zeit des Kindergartens ist je nachdem, in welchem Kanton man lebt, unterschiedlich und geht von einem bis zu zwei Jahren, im Kanton Tessin liegt die Zeit sogar bei drei Jahren. Der Besuch des Kindergartens ist in 17 Kantonen obligatorisch. Das Angebot von mindestens einem Jahr Kindergartenzeit muss jede Gemeinde zur Verfügung stellen, dies wird als Angebotsobligatorium bezeichnet.

Der Eintritt des Kindes in den Kindergarten

Jedes Kanton bestimmt das Alter des Eintritts des Kindes in den Kindergarten selbst. Es wird dabei ein bestimmter Stichtag festgelegt, wenn das Kind diesen erreicht, so geht es ab dem Schuljahresbeginn, welcher im Herbst ist, in den Kindergarten. Selbstverständlich haben die Eltern die Möglichkeit, diesen Eintritt mit Hilfe eines formellen Gesuchs früher oder später stattfinden zu lassen. In den meisten Kantonen liegt das Eintrittsalter bei 4 Jahren und 0 bis 9 Monaten.

Die Interkontinentale Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule, die so genannte HarmoS-Konkordat, macht zwei Jahre Dauer der Kindergartenzeit obligatorisch. Der 31. Juli eines jeden Jahres ist der festgelegte Stichtag. Das festgelegte Eintrittsalter ist 4 Jahre. Sowohl Der Stichtag und als auch das Eintrittsalter werden einheitlich vorgeschrieben.

Die Ziele des Kindergartenbesuchs in der Schweiz

Mit Besuch des Kindergartens sollen einige der Fähigkeiten von Kindern gefördert werden, so beispielsweise die soziaffektive, die psychosomatische und auch die kognitive. Dadurch soll das Kind auf den späteren Schuleintritt vorbereitet werden. Dabei wird nicht etwa auf eine systematische Leistungsbeurteilung zurückgegriffen und die Kinder auch nicht entsprechend der Ausprägung ihrer Fähigkeiten selektiert. Dennoch erfolgt eine Förderung je nach dem Stand der Entwicklung und dem Maß an Bedürfnissen. Die Förderung der Selbstständigkeit steht dabei im Vordergrund, aber auch die Schulung der Selbst-, Sozial- und der Sachkompetenzen. Die so genannten Kulturtechniken, wie Lesen, Schreiben und Rechnen, gehören nicht hierher, sondern in die Primarstufe und sind eben dieser vorbehalten. Allerdings sollen im Kindergarten vorbereitend die entsprechenden Fertigkeiten geübt werden, um es dem Kind später als Schuleinstieg etwas zu erleichtern.


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